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<title>Hitler-Prozess</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hitler-Prozess</span></h1>
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<p>Als <b>Hitler-Prozess</b> oder <b>Hitler-Ludendorff-Prozess</b> wird das Gerichtsverfahren wegen <a href="Hochverrat" title="Hochverrat">Hochverrats</a> bezeichnet, das im Frühjahr 1924 vor dem bayerischen <a href="Volksgericht_(Bayern)" title="Volksgericht (Bayern)">Volksgericht</a> in <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> gegen <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a>, <a href="Erich_Ludendorff" title="Erich Ludendorff">Erich Ludendorff</a> und weitere Rädelsführer des gescheiterten <a href="Hitlerputsch" title="Hitlerputsch">Putschversuchs vom 9. November 1923</a> durchgeführt wurde.
</p><p>Die Prozessführung durch den Vorsitzenden Richter <a href="Georg_Neithardt" title="Georg Neithardt">Georg Neithardt</a>, der den Angeklagten größtes Wohlwollen entgegenbrachte und sie zu weitaus milderen Strafen verurteilte als geltendes Recht und Gesetz es vorsahen, wurde bereits von Zeitgenossen als Justizskandal gewertet. Hitler wurde in dem Verfahren erlaubt, sich als selbstloser, von edelsten <a href="Patriotisch" class="mw-redirect" title="Patriotisch">patriotischen</a> Zielen motivierter Politiker zu stilisieren. Dies steigerte auch außerhalb Bayerns seine Popularität in antidemokratischen, republikfeindlichen Kreisen und trug wesentlich dazu bei, dass er sich später als unumstrittener Anführer der <a href="V%C3%B6lkische_Bewegung" title="Völkische Bewegung">Völkischen Bewegung</a> durchsetzen konnte.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hitlers_Festnahme">Hitlers Festnahme</h2></div>
<p>Nach dem gescheiterten <a href="Putsch" title="Putsch">Putsch</a> vom 9. November 1923 flüchtete Hitler. Er wurde von Helene Hanfstaengl, deren Ehemann <a href="Ernst_Hanfstaengl" title="Ernst Hanfstaengl">Ernst Hanfstaengl</a> ebenfalls am Putsch beteiligt war, als Gast in <a href="Uffing_am_Staffelsee" title="Uffing am Staffelsee">Uffing am Staffelsee</a> aufgenommen. Am nächsten Tag besuchte ihn <a href="Walter_Schultze_(Mediziner)" title="Walter Schultze (Mediziner)">Walter Schultze</a>, um zusammen mit einem Assistenten Hitlers Arm einzurenken, der bei dem Putschversuch in München <a href="Schulterluxation" title="Schulterluxation">ausgerenkt</a> worden war.
</p><p>Am Sonntag, dem 11. November erhielt der Standortkommandeur der <a href="Bayerische_Landespolizei_(1920%E2%80%931935)" title="Bayerische Landespolizei (1920–1935)">Landespolizei</a> <a href="Weilheim_in_Oberbayern" title="Weilheim in Oberbayern">Weilheim in Oberbayern</a>, Oberleutnant Rudolf Belleville, um 16:20 Uhr telefonisch den Befehl, Hitler in der Villa Hanfstaengl festzunehmen. In Uffing durchsuchte er mit zehn Landespolizeibeamten und einem Gendarmen zunächst eineinhalb Stunden die Villa von Hanfstaengls Mutter Katharina. Erst nach einem direkten Telefongespräch mit Helene Hanfstaengl wandte er sich zu deren Villa. Laut Hanfstaengls Memoiren entwand Helene dabei Hitler die bereits zur <a href="Suizid" title="Suizid">Selbsttötung</a> an die Schläfe gehaltene Pistole.
</p><p>Hitler ließ sich schließlich widerstandslos von Belleville, mit dem er persönlich bekannt war, verhaften. Das Kommando fuhr mit Hitler nach Weilheim zurück, und um 10:45 Uhr des nächsten Tages wurde Hitler, begleitet von 39 Wachmännern, in das <a href="Justizvollzugsanstalt_Landsberg" title="Justizvollzugsanstalt Landsberg">Festungsgefängnis Landsberg</a> eingeliefert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorbereitung_des_Prozesses">Vorbereitung des Prozesses</h2></div>
<p>Hitler hatte die Zelle Nr. 7, in der zuvor bereits <a href="Anton_Graf_von_Arco_auf_Valley" title="Anton Graf von Arco auf Valley">Anton Graf von Arco auf Valley</a> inhaftiert war. Dort wurde er am nächsten Tag von dem Hilfsstaatsanwalt <a href="Hans_Ehard" title="Hans Ehard">Hans Ehard</a> verhört und war erst zum Sprechen bereit, nachdem der Protokollführer den Raum verlassen hatte. Hitler leugnete, Hochverrat begangen zu haben, mit dem Argument, dass das „Verbrechen“ der <a href="Novemberrevolution" title="Novemberrevolution">Novemberrevolution</a> noch ungesühnt sei. <a href="Gustav_von_Kahr" title="Gustav von Kahr">Gustav von Kahr</a>, <a href="Otto_von_Lossow" title="Otto von Lossow">Otto von Lossow</a> und <a href="Hans_von_Sei%C3%9Fer" title="Hans von Seißer">Hans von Seißer</a> hätten über Monate hinweg mit ihm den Umsturz vorbereitet. Ehards Aufzeichnungen aus dem Gedächtnis heraus wurden Grundlage der Anklage.
</p><p>Zuständig für den Hochverratsprozess wäre eigentlich das <a href="Reichsgericht" title="Reichsgericht">Reichsgericht</a> in <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a> gewesen. Das Verfahren fand aber vor dem noch bestehenden bayerischen Volksgericht beim <a href="Landgericht_M%C3%BCnchen_I" title="Landgericht München I">Landgericht München I</a> statt, eine von der bayerischen Regierung bewusst in Kauf genommene <a href="Rechtsbeugung" title="Rechtsbeugung">Rechtsbeugung</a>, denn das Sondergericht war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr verfassungsgemäß.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es wurden vier Verfahren eingeleitet: 1.) gegen Hitler und die anderen Spitzen des Putsches, 2.) gegen den Stoßtrupp, 3.) gegen <a href="Karl_Beggel" title="Karl Beggel">Karl Beggel</a> und <a href="Hans_Knauth_(SA-Mitglied)" title="Hans Knauth (SA-Mitglied)">Hans Knauth</a> wegen des Diebstahls von Banknoten aus den Druckereien und 4.) gegen die Schuldigen des Überfalls auf das St.-Anna-Kloster.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Prozess">Der Prozess</h2></div>


<p>Der Hochverratsprozess begann am Morgen des 26. Februars 1924 im Hauptlesesaal der <a href="Infanterieschule_der_Reichswehr" title="Infanterieschule der Reichswehr">Infanterieschule</a> mit 368 Zeugen, Korrespondenten aus aller Welt und Hunderten von Zuschauern mit reservierten Sitzen. Zwei Bataillone der Landespolizei riegelten mit Stacheldraht und <a href="Spanischer_Reiter_(Barriere)" title="Spanischer Reiter (Barriere)">Spanischen Reitern</a> die Mars- und Blutenburgstraße ab.
</p><p>Die zehn Angeklagten waren Adolf Hitler, <a href="Erich_Ludendorff" title="Erich Ludendorff">Erich Ludendorff</a>, <a href="Heinz_Pernet" title="Heinz Pernet">Heinz Pernet</a>, <a href="Friedrich_Weber_(Tiermediziner)" title="Friedrich Weber (Tiermediziner)">Friedrich Weber</a>, <a href="Hermann_Kriebel" title="Hermann Kriebel">Hermann Kriebel</a>, <a href="Ernst_R%C3%B6hm" title="Ernst Röhm">Ernst Röhm</a>, <a href="Ernst_P%C3%B6hner" title="Ernst Pöhner">Ernst Pöhner</a>, <a href="Wilhelm_Frick" title="Wilhelm Frick">Wilhelm Frick</a>, <a href="Wilhelm_Br%C3%BCckner" title="Wilhelm Brückner">Wilhelm Brückner</a> und <a href="Robert_Wagner_(Gauleiter)" title="Robert Wagner (Gauleiter)">Robert Wagner</a>. <a href="Rudolf_He%C3%9F" title="Rudolf Heß">Rudolf Heß</a> war zunächst untergetaucht und stellte sich später dem Gericht; <a href="Hermann_G%C3%B6ring" title="Hermann Göring">Hermann Göring</a> hatte sich ins Ausland abgesetzt.
</p><p>Als Staatsanwalt fungierte <a href="Ludwig_Stenglein" title="Ludwig Stenglein">Ludwig Stenglein</a>, mit dem Hilfsstaatsanwalt <a href="Hans_Ehard" title="Hans Ehard">Hans Ehard</a> und dem zweiten Staatsanwalt <a href="Martin_Dresse" title="Martin Dresse">Martin Dresse</a>. Den Gerichtsvorsitz übernahm der rechtsnational voreingenommene <a href="Georg_Neithardt" title="Georg Neithardt">Georg Neithardt</a>, mit dem Richter <a href="August_Leyendecker" title="August Leyendecker">August Leyendecker</a> und den Schöffen Philipp Herrmann, Christian Zimmermann und Leonhard Beck an seiner Seite. Hitlers Verteidiger war der Rechtsanwalt <a href="Lorenz_Roder" title="Lorenz Roder">Lorenz Roder</a>. Die Anklageschrift bezeichnete Hitler als „die Seele des ganzen Unternehmens“. Neithardt ersetzte eigenmächtig ein belastendes Protokoll von Ludendorffs Vernehmung durch ein anderes, das besagte, dass er von den Putschvorbereitungen nichts gewusst habe;<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ludendorff saß dementsprechend auch nicht in Haft.
</p><p>Neithardt <a href="Vereidigung" title="Vereidigung">vereidigte</a> nur die Zeugen für die Verteidigung, nicht aber die Zeugen der Anklage. Die Angeklagten erklärten sich für „nicht schuldig“. Obwohl die Anklage „gegen Ludendorff et al.“ lautete, übernahm Hitler, der mit seinem <a href="Eisernes_Kreuz" title="Eisernes Kreuz">Eisernen Kreuz</a> Erster Klasse am Revers auftrat, die alleinige Verantwortung für den Putsch und behauptete unter stürmischem Klatschen der Zuschauer, es gäbe keinen Hochverrat gegen die „Landesverräter von 1918“. Den Verrat warf er Kahr, Lossow und Seißer vor, die eigentlich seit Wochen mit ihm den Putsch geplant, sich dann aber gegen ihn und das deutsche Volk gewandt hätten.
</p><p>Die Zeugen Kahr, als verhinderter Diktator,<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Lossow, der Kommandeur der bayerischen Bürgerkriegsarmee,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> beide inzwischen aus ihren Ämtern entlassen, sowie Seißer wurden von Hitler hart angegriffen. Der Vorsitzende ließ es meist zu, dass Hitler sie wiederholt in der Art eines Anklägers verhörte und ihre Aussagen diskreditierte, so dass der Staatsanwalt sie in Schutz nehmen musste. Seißer bezichtigte Hitler der Alleinschuld an dem Unternehmen und bestätigte damit den von diesem selbst erhobenen Anspruch.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>5.1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Angeklagte Pöhner nannte die Einrichtungen und Gesetze der Weimarer Republik als für ihn nicht verbindlich.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>5.2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Lediglich der Staatsanwalt Hans Ehard schien ernsthaft auf eine Verurteilung hinzuarbeiten, doch seine Einsprüche und Anträge wurden immer wieder abgelehnt.
</p><p>25 Tage nahmen Zeugenaussagen und Diskussionen in Anspruch, von denen die Öffentlichkeit und die Presse großenteils „aus Gründen der Sicherheit“ ausgeschlossen waren. Am 27. März 1924 durften die Angeklagten abschließende Erklärungen geben. Hitler legte zuerst dar, dass er sich trotz seiner bescheidenen Herkunft berufen fühle, ein Volk zu regieren. Dann beschuldigte er <a href="Friedrich_Ebert" title="Friedrich Ebert">Ebert</a> und <a href="Philipp_Scheidemann" title="Philipp Scheidemann">Scheidemann</a> des Landes- und Hochverrats und verkündete seine Überzeugung von einer künftigen Vereinigung mit denjenigen, „die auf uns geschossen haben“. Zuletzt sprach er dem Gericht das Recht ab, einen Schuldspruch zu fällen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Mögen Sie uns tausendmal schuldig sprechen, die Göttin des ewigen Gerichtes der Geschichte wird lächelnd den Antrag des Staatsanwaltes und das Urteil des Gerichtes zerreißen; denn sie spricht uns frei.“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>6.1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Staatsanwalt Stenglein verband seinen <a href="Strafantrag_(Deutschland)" title="Strafantrag (Deutschland)">Strafantrag</a> mit vielen lobenden Worten an die Adresse Hitlers.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Laienrichter">Die Laienrichter</h3></div>

<p>Die drei Laienrichter am Volksgericht, die am Hitler-Prozess mitwirkten, waren Leonhard Beck,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>A 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Philipp Hermann<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>A 2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Christian Zimmermann.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>A 3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den Forschungen von Andreas Stenglein zufolge spielten die drei Männer bei dem Prozess die „abwegigste Rolle“, indem sie dem vorsitzenden Richter gleich zu Prozessbeginn erklärten, dass sie einer Verurteilung Hitlers nur zustimmen würden, wenn die Strafe zur Bewährung ausgesetzt würde. Da das Gericht nur mit vier Stimmen Mehrheit entscheiden durfte, war der Vorsitzende kompromissbereit, um den Prozess nicht platzen zu lassen. Andernfalls wäre das Verfahren an das eigentlich zuständige Leipziger Reichsgericht übertragen worden, was die damalige bayerische Regierung unbedingt vermeiden wollte. Dementsprechend erhielt Hitler, wie von den Schöffen gewünscht, nur die Mindeststrafe von fünf Jahren mit Bewährungszugeständnis und nicht die vom Staatsanwalt beantragten acht Jahre. Auf diese Weise hätten die drei Laienrichter „wie niemand sonst“, so Stenglein, dem Angeklagten Hitler „als Schlüsselfiguren“ den Weg geebnet, der ihn neun Jahre später an die Macht führte. Ähnlich urteilte <a href="Lothar_Gruchmann" title="Lothar Gruchmann">Lothar Gruchmann</a>: „Entscheidend für den Beschluß des Gerichts, zusammen mit dem Urteilstenor Bewährungsfristen zu bewilligen, war die Haltung der Laienrichter.“ Die Laienrichter Philipp Hermann und Leonhard Beck bestätigten das in einem Brief vom 6. Juli 1924 an die Staatsanwaltschaft München I: „Nur unter der Bedingung überhaupt, daß allgemein eine Bewährungsfrist ausgesprochen wurde und bei Hitler […] in bestimmte Aussicht gestellt wurde, konnten sich die Laienrichter zu dem für sie außerordentlich schweren Entschluß verstehen, dem Schuldspruch zuzustimmen.“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle drei Schöffenrichter wurden niemals Mitglieder der NSDAP und nach 1945 keinen Spruchkammerverfahren unterzogen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Urteil">Das Urteil</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verfahren_gegen_die_Haupttäter"><span id="Verfahren_gegen_die_Hauptt.C3.A4ter"></span>Verfahren gegen die Haupttäter</h3></div>

<p>Am 1. April 1924 sollte das Urteil verkündet werden. Um zehn Uhr trafen die Angeklagten in der Infanterieschule ein und stellten sich zuerst den Fotografen. Die Offiziere trugen prunkvolle Uniformen, Ludendorff und Kriebel sogar <a href="Pickelhaube" title="Pickelhaube">Pickelhauben</a>.
</p><p>In dem überfüllten Saal verlas Neithardt das mit vier zu einer Stimme gefällte Urteil. In der Begründung wurde auf den „rein vaterländischen Geist und edelsten Willen“ der Angeklagten verwiesen. Der Tod der vier bayerischen Polizisten beim Putsch wurde nicht erwähnt. Mit Ausnahme von Ludendorff wurden alle Angeklagten für schuldig befunden, Brückner, Röhm, Pernet, Wagner und Frick aber nur wegen Beihilfe zum Hochverrat.
</p><p>Ludendorff protestierte gegen seinen Freispruch. Er erklärte:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich empfinde diesen Freispruch als eine Schande für den <a href="Uniformrock" title="Uniformrock">Rock</a> und für die Ehrenzeichen, die ich trage, gegenüber meinen Kameraden.“<sup id="cite_ref-9-1" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>6.1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Diese Erklärung löste stürmische Heilrufe aus. Die Untersuchungshaft wurde von der Strafzeit abgezogen, so dass Frick, Röhm, Wagner und Brückner auf Bewährung freikamen. Hitler, Weber, Kriebel und Pöhner wurden zur Mindeststrafe von fünf Jahren Festungshaft nebst Geldbuße von 200 Goldmark verurteilt. Nach sechs Monaten könne die Strafe wegen guter Führung in Bewährungsfrist umgewandelt werden. Die obligatorische Ausweisung Hitlers nach § 9 Absatz 2 des <a href="Republikschutzgesetz" title="Republikschutzgesetz">Republikschutzgesetzes</a> wurde unter Verweis darauf, dass Hitler sich als Deutscher betrachte und viereinhalb Jahre im <a href="Deutsches_Heer_(Deutsches_Kaiserreich)" title="Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)">deutschen Heer</a> Kriegsdienst geleistet und sich durch Tapferkeit ausgezeichnet habe, nicht angewandt.
</p><p>Im Gerichtssaal erschollen „Bravo, Bravo!“- und „Heil! Heil!“-Rufe. Die Gefangenen empfingen Blumensträuße. Als sie sich am Fenster der Wachstube präsentierten, wo sie sich vor ihrem Abtransport nach Landsberg aufhielten, brach die Menge in der Blutenburgstraße in Jubel aus.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>6.2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 20. Dezember 1924 wurden Hitler und Kriebel auf Bewährung aus der Haft in <a href="Justizvollzugsanstalt_Landsberg" title="Justizvollzugsanstalt Landsberg">Landsberg</a> entlassen, Pöhner und Weber, die ihre Haft später angetreten hatten, im Frühjahr 1925.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_nachgeordneten_Verfahren">Die nachgeordneten Verfahren</h3></div>

<p>Im Anschluss an das Verfahren gegen Hitler, Ludendorff und die übrigen Rädelsführer des Putsches vom November 1923 wurden im April und Mai 1924 verschiedene weitere Strafverfahren vor dem Münchener Volksgericht im Zusammenhang mit dem gescheiterten Umsturzversuch durchgeführt:
</p><p>In der ersten Aprilhälfte folgte zunächst ein Verfahren wegen „Beihilfe zum Hochverrat“ gegen <a href="Karl_Osswald" title="Karl Osswald">Karl Osswald</a>, <a href="Gerhard_von_Prosch" title="Gerhard von Prosch">Gerhard von Prosch</a> und <a href="Edmund_Heines" title="Edmund Heines">Edmund Heines</a>. Dieses Verfahren endete am 16. April 1924 mit dem Schuldspruch für die drei Angeklagten, die jeweils zur Mindeststrafe von fünfzehn Monaten Haft verurteilt wurden. Osswald hatte als stellvertretender Führer des <a href="Bund_Reichskriegsflagge" title="Bund Reichskriegsflagge">Wehrverbandes Reichskriegsflagge</a> an der Besetzung des Münchener Wehrkreiskommandos mitgewirkt. Prosch hatte als Polizeioffizier versucht, andere Polizeibeamte auf Seiten der Putschisten zu ziehen. Heines hatte als Führer einer SA-Hundertschaft die Infanterieschule besetzt und dann am Morgen des 9. November die Isarbrücke besetzt, um die Innenstadt abzuriegeln.
</p><p>Nach dem Verfahren gegen Osswald, Heines und Prosch wurde ein Großverfahren gegen 40 Angehörige des sogenannten <a href="Sto%C3%9Ftrupp_Adolf_Hitler" title="Stoßtrupp Adolf Hitler">Stoßtrupps Hitler</a> durchgeführt („Verfahren gegen Josef Berchtold und 39 Genossen“).<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>A 4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die Männer des Stoßtrupps waren die exekutiven Träger des Umsturzversuches gewesen. Von den angeklagten Männern wurden 38 wegen der Beteiligung an dem Putschversuch vom 8./9. November 1923 der „Beihilfe zum Hochverrat“ für schuldig befunden und durch Urteil vom 23. April 1924 zu geringfügigen Haftstrafen von im Schnitt fünfzehn Monaten mit Aussicht auf Bewährung nach Verbüßung einiger Monate Haft verurteilt. Die zwei übrigen Angeklagten wurden freigesprochen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von den verurteilten achtunddreißig Stoßtrupp-Angehörigen entzogen sich sechzehn der Strafe durch Flucht. Die übrigen zweiundzwanzig, im Mai vermehrt durch den inzwischen nach seiner Selbststellung verurteilten Heß, wurden in der Festung Landsberg inhaftiert, wo sie mit den dort bereits einsitzenden Hitler, Kriebel und Weber eine Häftlingsgemeinschaft bildeten. Kurz nach der Freilassung Hitlers im Dezember 1924 kamen auch seine Mitputschisten im Laufe des Jahres 1925 frei. Viele von ihnen schlossen sich erneut der nach dem Verbot wieder zugelassenen NSDAP an.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Putschistenfotos">Putschistenfotos</h4></div>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 93.333333333333px">
<div class="thumb" style="width: 91.333333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Friedrich Geißelbrecht</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 86.666666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Walter Hewel (1940)</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 96px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Hans Kallenbach</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 100px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Alois Rosenwink</div>
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<div class="thumb" style="width: 91.333333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Julius Schaub</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 92px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Ludwig Schmied</div>
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<div class="thumb" style="width: 82.666666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Edmund Schneider</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Untersuchungsausschuss">Der Untersuchungsausschuss</h2></div>
<p>Auf Initiative von <a href="Wilhelm_Hoegner" title="Wilhelm Hoegner">Wilhelm Hoegner</a> (<a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>) und auf Antrag der SPD-Fraktion vom 3. Juni 1924 setzte der <a href="Bayerischer_Landtag_(Weimarer_Republik)" title="Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)">Bayerische Landtag</a> am 31. Juli 1924 einen Untersuchungsausschuss zur „Untersuchung der Vorgänge vom 1. Mai 1923 in München und der gegen Reichs- und Landesverfassung gerichteten Bestrebungen in Bayern vom 26. September bis 9. November 1923“ ein. Erst am 5. Oktober 1927 begann der Ausschuss seine Beratungen.
</p><p>Mitglieder des Ausschusses waren <a href="Georg_Stang_(Politiker%2C_1880)" title="Georg Stang (Politiker, 1880)">Georg Stang</a> (<a href="Bayerische_Volkspartei" title="Bayerische Volkspartei">BVP</a>, Vorsitzender), <a href="Joseph_von_Pestalozza" title="Joseph von Pestalozza">Joseph Graf von Pestalozza</a> (BVP), Wilhelm Hoegner (SPD), <a href="Fritz_Sch%C3%A4ffer" title="Fritz Schäffer">Fritz Schäffer</a> (BVP), <a href="Johann_Michael_Hilpert" class="mw-redirect" title="Johann Michael Hilpert">Johann Michael Hilpert</a> (<a href="Deutschnationale_Volkspartei" title="Deutschnationale Volkspartei">DNVP</a>), Anton Staedele (<a href="Bayerischer_Bauernbund" title="Bayerischer Bauernbund">Bayerischer Bauern- und Mittelstandsbund</a>) und <a href="Theodor_Doerfler" title="Theodor Doerfler">Theodor Doerfler</a> (<a href="V%C3%B6lkischer_Block_in_Bayern" class="mw-redirect" title="Völkischer Block in Bayern">Völkischer Block</a>).
</p><p>Hauptthema war jedoch nicht der Hitler-Putsch oder der Hitler-Prozess, sondern die Frage, ob Justizminister <a href="Franz_G%C3%BCrtner" title="Franz Gürtner">Franz Gürtner</a> eine strafrechtliche Untersuchung der Vorgänge vom 1. Mai 1923, als Hitler vermutlich bereits früher putschen wollte, aktiv verhindert und somit gegen die Verfassung verstoßen hatte.
</p><p>Erst am 27. April 1928 legte der Ausschuss einen wenig umfangreichen und inhaltlich zurückhaltenden Abschlussbericht vor. Das von Hoegner vorgetragene Sondervotum der SPD warf der bayerischen Justiz Versagen gegenüber der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> vor. Auch seien die Pläne Hitlers und Ludendorffs dem Generalstaatskommissar von Kahr längst bekannt gewesen, ohne dass dieser dagegen eingeschritten sei.
</p><p>Auszüge der Arbeit des Untersuchungsausschusses (von Wilhelm Hoegner angefertigte Abschriften der Gerichtsakten) wurden vom Landesausschuss der SPD unter dem Titel <i>Hitler und Kahr. Die bayerischen Napoleonsgrößen von 1923</i> publiziert. Da die Prozessakten nach 1933 den Registraturen entnommen und gesondert verwahrt wurden und im April 1945 (kurz vor der Kapitulation der Wehrmacht) gezielt verbrannt wurden, ist diese Arbeit – zusammen mit den stenografischen Mitschriften der Hauptverhandlung – eine Schlüsselquelle.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spätere_Beurteilungen"><span id="Sp.C3.A4tere_Beurteilungen"></span>Spätere Beurteilungen</h2></div>
<p>Nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> wurde der Prozess zuweilen als angemessene Reaktion auf eine eigentlich nicht ernstzunehmende Aktion dargestellt. <a href="Walter_von_Cube" title="Walter von Cube">Walter von Cube</a> schrieb 1963:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Hitler-Prozeß, die Landsberger Festungshaft, das Auseinanderbrechen der NSDAP: für Bayern war der Fall erledigt. Die dreisten Desperados, die in Wickelgamaschen und Schirmmützen, mit Mauserpistolen und Maschinengewehren Politik machen wollten, schienen endgültig geschlagen“<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p><a href="Bernt_Engelmann" title="Bernt Engelmann">Bernt Engelmann</a> kritisierte 1975 besonders den regelmäßigen Ausschluss der Öffentlichkeit, wenn es um die Beziehungen der SA zur Reichswehr und Hitlers zu von Kahr ging, und wies darauf hin, dass die Protokolle noch immer geheim gehalten wurden.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erst <a href="Otto_Gritschneder" title="Otto Gritschneder">Otto Gritschneder</a>, der im Jahr 2000 an der vierbändigen Veröffentlichung des gesamten Prozessverlaufes mitarbeitete und nach dem Ablauf der Sperrfrist Einblick in die Personal- und Spruchkammerakten des Vorsitzenden Richters sowie weiterer bisher unbekannter Personalunterlagen erhalten hatte, setzte sich 2001 in seinem Buch <i>Der Hitler-Prozeß und sein Richter Georg Neithardt: Eine Rechtsbeugung von 1924 mit Folgen</i> ausführlich mit dem Gerichtsvorsitzenden auseinander, der Hitler durch sein Verhalten den Weg geebnet habe.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verfilmungen">Verfilmungen</h2></div>
<p>1971 strahlte das <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a> ein Fernsehspiel mit dem Titel <i>Der Hitler-Ludendorff Prozeß</i> aus. Regisseur war <a href="Paul_Verhoeven_(Regisseur%2C_1901)" title="Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)">Paul Verhoeven</a>. Darin wird Hitler als einzige der handelnden Personen nicht von einem Schauspieler dargestellt. Es werden lediglich einige seiner Aussagen aus dem Prozessverlauf von einer Art Moderator vorgetragen, der die Spielhandlung zudem hin und wieder unterbricht, um Erläuterungen zu Hintergründen zu geben.
</p><p>Zum 85. Jahrestag des Urteilspruchs zeigte <a href="BR-alpha" class="mw-redirect" title="BR-alpha">BR-alpha</a>, der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, am 27. März 2009 eine Verfilmung des Prozesses mit dem Titel <i><a href="Hitler_vor_Gericht" title="Hitler vor Gericht">Hitler vor Gericht</a></i>. Hierbei wurde erstmals im deutschsprachigen Fernsehen eine dramaturgische Auswahl der 24 Prozesstage ausschließlich anhand der historisch überlieferten Originaltexte von Schauspielern dargestellt. <a href="Johannes_Zirner" title="Johannes Zirner">Johannes Zirner</a> ist als Hitler zu sehen, als sein Verteidiger Lorenz Roder tritt <a href="Dieter_Fischer_(Schauspieler)" title="Dieter Fischer (Schauspieler)">Dieter Fischer</a> auf. Das Drehbuch stammt von Regisseur Bernd Fischerauer und <a href="Klaus_Gietinger" title="Klaus Gietinger">Klaus Gietinger</a>.
</p><p>In der Filmbiografie <a href="Hitler_%E2%80%93_Aufstieg_des_B%C3%B6sen" title="Hitler – Aufstieg des Bösen">Hitler – Aufstieg des Bösen</a> wird der Prozess behandelt und dargestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Archivarische_Überlieferung"><span id="Archivarische_.C3.9Cberlieferung"></span>Archivarische Überlieferung</h2></div>
<p>Die Akten zu den polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu den Vorgängen des 8. und 9. November 1923 sowie zu den verschiedenen sich aus diesen Ermittlungen ergebenden „Hitlerputsch“-Prozessen des Jahres 1924 werden heute im Staatsarchiv München aufbewahrt. Die Akten der Polizeidirektion werden der Öffentlichkeit vom Archiv in digitalisierter Form zur Verfügung gestellt. Relevante Akten der Polizeidirektion, die in digitalisierter Form vorliegen, sind: Polizeidirektion München Nr. 6709 bis 6711 (Sammlung von Unterlagen der Polizeidirektion zum eigentlichen Putsch und zu den folgenden Ermittlungen), Polizeidirektion München Nr. 6712 bis 6717 (Sammlung von Unterlagen der Polizeidirektion zu den Gerichtsprozessen wegen des Putsches) sowie Polizeidirektion München Nr. 6718 bis 6720 (Sammlung von Unterlagen der Polizeidirektion zum Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtages zu dem Putsch).
</p><p>Die digitalisierten Akten sind unter den folgenden Links einsehbar:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/ba7d6401-9738-4ca6-b824-e428a40157fc">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6709: Hitlerputsch 1923 (298 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2F1950ea8c-0605-4404-8538-67541c685ebe&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;cHash=dea1b3a021860ee64793bb187eb4926a">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6710: Hitlerputsch 1923 (297 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/01993310-df67-45c6-bbaf-8a5418dc09cd">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6711 Hitlerputsch 1923 (Plakate, Bekanntmachungen, Flugblätter) (175 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/cd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6712: Hitlerputsch 1923 (Verhöre von Zeugen und Festgenommenen) (267 Digitalisate)</a> Hier findet sich insbesondere auch ein <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fcd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=254&amp;cHash=bb21fbd30726911f6d46462a8fd6b0f7">Digitalisat des Urteils des Volksgerichts München I gegen Josef Berchtold und 39 Genossen wegen Beihilfe zum Hochverrat vom 23. April 1924 (Aufnahmen 254 bis 266)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/2f87bafc-9f67-4c35-90ed-7dbde95004ba">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6713: Hitlerputsch 1923 (Verhöre von Zeugen und Festgenommenen) (414 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/cache.off?id=2&amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fc451393d-c574-432e-b8f5-32e87d140031&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6714: Prozeß gegen Hitler und Ludendorff 1924 (98 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/4c1222c2-96b1-497d-b0d1-27b7e00dee49">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6715: Hitlerputsch 1923 (405 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/29bd132d-a9ab-42ee-a6cc-cf824502c0f1">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6716: Prozeß gegen Adolf Hitler (240 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/3d301eab-ea9f-4d04-a77e-d876d5fa6cec">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6717: Prozeß gegen Adolf Hitler (453 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/602aa41e-2111-4ff9-8c3b-0379b9e200d9">Nr. 6718 Parlamentarischer Untersuchungsausschuß zur Untersuchung der Vorfälle am 1.5.1923 und der Vorgänge von September bis November 1923 (132 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/73c8fb43-f621-46df-8ee4-c064c4c93e49">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6719: Untersuchungsausschuß des bayerischen Landtages über die politischen Ereignisse im Jahre 1923 (135 Digitalisate)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/536e1fbb-af29-410d-a983-c59811937bd3">Staatsarchiv München: Polizeidirektion München Nr. 6720: Folgen des Hitlerputsches (Untersuchungsausschuss) (22 Digitalisate)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>John Dornberg: <cite style="font-style:italic">Der Hitlerputsch – 9. November 1923</cite>. 2. durchgesehene Ausgabe. Langen Müller, 1988, ISBN 3-7844-2713-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hitler-Prozess&amp;rft.au=John+Dornberg&amp;rft.btitle=Der+Hitlerputsch+-+9.+November+1923&amp;rft.date=1988&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3784427138&amp;rft.pub=Langen+M%C3%BCller&amp;rft.volume=2.+durchgesehene+Ausgabe" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Joachim_C._Fest" class="mw-redirect" title="Joachim C. Fest">Joachim C. Fest</a>: <cite style="font-style:italic">Hitler</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>: <i>Der Aufstieg</i>. Ullstein, Frankfurt a. M 1976, ISBN 3-548-03273-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hitler-Prozess&amp;rft.au=Joachim+C.+Fest&amp;rft.btitle=Hitler&amp;rft.date=1976&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3548032737&amp;rft.place=Frankfurt+a.+M&amp;rft.pub=Ullstein&amp;rft.volume=Band+1%3A+Der+Aufstieg" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Otto_Gritschneder" title="Otto Gritschneder">Otto Gritschneder</a>, Lothar Gruchmann, Reinhard Weber: <i>Der Hitler-Prozess 1924.</i> Band 1: <i>1.–4. Verhandlungstag.</i> K.G. Saur Verlag, 2000, ISBN 3-598-11317-X.</li>
<li>Otto Gritschneder, Lothar Gruchmann, Reinhard Weber: <i>Der Hitler-Prozess 1924.</i> Band 2: <i>5.–11. Verhandlungstag.</i> K.G. Saur Verlag, 2000, ISBN 3-598-11318-8.</li>
<li>Otto Gritschneder, Lothar Gruchmann, Reinhard Weber: <i>Der Hitler-Prozess 1924.</i> Band 3: <i>12.–18. Verhandlungstag.</i> K.G. Saur Verlag, 2000, ISBN 3-598-11319-6.</li>
<li>Otto Gritschneder, Lothar Gruchmann, Reinhard Weber: <i>Der Hitler-Prozess.</i> Band 4, K.G. Saur Verlag, 2000, ISBN 3-598-11355-2.</li>
<li>Otto Gritschneder: <i>Der Hitler-Prozeß und sein Richter Georg Neithardt: Eine Rechtsbeugung von 1924 mit Folgen.</i> C.H. Beck, 2001, ISBN 3-406-48292-9.</li>
<li><a href="Ian_Kershaw" title="Ian Kershaw">Ian Kershaw</a>: <i>Hitler 1889–1936.</i> 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1998, ISBN 3-421-05131-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/lemo/html/weimar/gewalt/urteil/index.html">Das Urteil im Wortlaut</a> auf <a href="LeMO" class="mw-redirect" title="LeMO">LeMO</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de/spalten-bilder/hitlerprozess">Foto der Angeklagten vom 1. April 1924</a></li>
<li>Karl-Ulrich Gelberg: „<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44364">Untersuchungsausschuss zum Hitler-Ludendorff-Prozess, 1924–1928</a>“ in <i>Historisches Lexikon Bayerns</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0379809/"><i>Der Hitler-Ludendorff-Prozeß</i></a> bei <a href="IMDb" title="IMDb">IMDb</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references" data-mw-group="A">
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Leonhard Maximilian Michael Beck (*&nbsp;6.&nbsp;Mai 1867 in Schwandorn) war ein Buchbindergehilfe und Hilfsschutzmann, seit Dezember 1885 in München ansässig (zuletzt in der Schmellerstraße 32/0) und verzog im September 1943 nach Mittenwalde. Er war verheiratet mit Anna Frank (*&nbsp;31. Januar 1863 in Oberviechtach).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Rudolph Philipp Hermann (*&nbsp;21. Oktober 1865 in Nürnberg; †&nbsp;10. Januar 1930 in München) war ein Comptoirgehilfe und Versicherungsbeamter. Er war seit Oktober 1886 in München ansässig (zuletzt in Tumblingerstraße 7/I) und verheiratet mit Margaret Förtsch (*&nbsp;15. Juli 1863 in Stadtsteinach).</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Anton Zimmermann, ursprünglich (bis 1886) Fratton (*&nbsp;18. April 1858 in Tegernsee) war Versicherungsinspektor der Münchener Rückversicherung. Er lebte seit 1887 in München (zuletzt in der Humboldtstraße 9/3) und war verheiratet mit Maria Hierl (*&nbsp;25. Juni 1866 in München).</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Die vierzig Angeklagten waren (L = Haft in Landsberg; FS = Freispruch; F = der Haft durch Flucht entzogen): <br>
<a href="Joseph_Berchtold" title="Joseph Berchtold">Joseph Berchtold</a> (* 6. März 1897 in Ingolstadt; † 23. August 1962 in Herrsching am Ammersee) (F),<br>
Wilhelm Briemann (* 3. März 1899 in München; † 2. Februar 1983 ebendort),<br>
<a href="Emil_Danneberg" title="Emil Danneberg">Emil Danneberg</a> (* 2. September 1896; † 1965 in Neuwied) (L),<br>
Josef Feichtmayr (* 12. November 1901) (L),<br>
Otto Feichtmayr (* 23. Juli 1905) (L),<br>
<a href="Karl_Fiehler" title="Karl Fiehler">Karl Fiehler</a> (* 31. August 1895 in Braunschweig; † 8. Dezember 1969 in Dießen am Ammersee) (L),<br>
<a href="Werner_Fiehler" title="Werner Fiehler">Werner Fiehler</a> (* 3. März 1889; † 1952 in Stuttgart) (F),<br>
<a href="Berthold_Fischer" title="Berthold Fischer">Berthold Fischer</a> (* 8. Juli 1899) (L),<br>
<a href="Hermann_Fobke" title="Hermann Fobke">Hermann Fobke</a> (* 4. November 1899 in Greifswald; † 19. April 1943 in Kertsch) (L),<br>
Franz Fröschl (* 11. Dezember 1893) (L),<br>
Wilhelm Fuchs (* 4. Juli 1904),<br>
<a href="Friedrich_Gei%C3%9Felbrecht" title="Friedrich Geißelbrecht">Friedrich Geißelbrecht</a> (* 16. Oktober 1895 in Nürnberg; † 3. Juli 1985 in München) (L),<br>
<a href="Josef_Gerum" title="Josef Gerum">Josef Gerum</a> (* 22. September 1888 in München; † 14. Juli 1963 in Hohenschäftlarn) (L),<br>
Emil Hamm (* 10. September 1889) (L),<br>
Karl Hauenstein (* 7. Oktober 1897),<br>
<a href="Johann_Haug_(Putschist)" title="Johann Haug (Putschist)">Johann Haug</a> (* 19. April 1898 in Pressburg; † 27. Februar 1957 in München) (L),<br>
<a href="Erhard_Heiden" title="Erhard Heiden">Erhard Heiden</a> (* 23. Februar 1901 in München; † 18./19. März 1933 ebd.) (F),<br>
<a href="Walter_Hewel" title="Walter Hewel">Walter Hewel</a> (* 25. März 1904; † 2. Mai 1945 in Berlin) (L),<br>
<a href="Paul_Hirschberg" title="Paul Hirschberg">Paul Hirschberg</a> (* 13. Juni 1901 in Straßburg; † 7. April 1999 in Stuttgart-Riedenberg),<br>
Gerhard Friedrich Hoff, Karl Hutter (* 24. April 1891) (L),<br>
<a href="Hans_Kallenbach_(Paramilit%C3%A4r)" title="Hans Kallenbach (Paramilitär)">Hans Kallenbach</a> (* 28. Oktober 1897) (L),<br>
Heinrich von Knobloch (* 9. Januar 1891),<br>
Wilhelm Knörlein (* 25. August 1896),<br>
Hans Eduard Krüger (* 21. Dezember 1904),<br>
<a href="Wilhelm_Laforce" title="Wilhelm Laforce">Wilhelm Laforce</a> (* 8. April 1896 in München; † 12. Dezember 1965 in Garmisch-Partenkirchen) (L),<br>
Konrad Linder (* 18. Januar 1900) (F),<br>
Johann Mahr,<br>
<a href="Hansj%C3%B6rg_Maurer" title="Hansjörg Maurer">Hansjörg Maurer</a> (* 20. Oktober 1891 in Jettenbach; † 30. Dezember 1959 in Euerdorf),<br>
<a href="Emil_Maurice" title="Emil Maurice">Emil Maurice</a> (* 19. Januar 1897 in Westermoor; † 6. Februar 1972 in München) (L),<br>
Otto Wolfgang Reichart, (* 4. September 1896) (L),<br>
<a href="Alois_Rosenwink" title="Alois Rosenwink">Alois Rosenwink</a> (* 1. August 1898 in München; † 26. Mai 1969 in Weiden, Oberpfalz) (L),<br>
<a href="Julius_Schaub" title="Julius Schaub">Julius Schaub</a> (* 20. August 1898; † 27. Dezember 1967 in München) (L),<br>
Ludwig Schmied (* 24. November 1898 in München; † 28. Oktober 1890 in München),<br>
<a href="Edmund_Schneider_(Putschist)" title="Edmund Schneider (Putschist)">Edmund Schneider</a> (* 11. Mai 1902 in München; † 23. Mai 1970 ebd.) (L),<br>
Johann Schön (* 12. Februar 1893),<br>
<a href="Michael_Steinbinder" title="Michael Steinbinder">Michael Steinbinder</a> (* 18. Oktober 1894),<br>
Adalbert Stollwerk (* 6. Juni 1904),<br>
Heinrich Strauss (* 23. Juni 1901) und <br>
<a href="Johann_Wegelin_(SA-Mitglied)" title="Johann Wegelin (SA-Mitglied)">Johann Wegelin</a> (* 21. Juli 1900 in <a href="Riesa" title="Riesa">Riesa</a>; † 15. Mai 1968 in Glückstadt).</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto Gritschneder, Bewährungsfrist für den Terroristen Adolf H.&nbsp;: Der Hitler-Putsch und die bayerische Justiz, S. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ian Kershaw: <i>Hitler 1889–1936.</i> 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1998, S. 272.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinrich_August_Winkler" title="Heinrich August Winkler">Heinrich August Winkler</a>: <i>Geschichte des Westens, Die Zeit der Weltkriege 1914-1945.</i> C.H. Beck, München 2011 (3.&nbsp;Auflage 2016), ISBN 978-3-406-59236-2, S.&nbsp;313.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Kai Uwe Tapken: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Reichswehr_in_Bayern">Historisches Lexikon Bayerns – Reichswehr in Bayern</a>, abgerufen am 13. August 2017.</span>
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<li><span class="mw-cite-backlink">↑ </span> <span class="reference-text">Joachim C. Fest: <cite style="font-style:italic">Hitler</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>: <i>Der Aufstieg</i>. Ullstein, Frankfurt a. M 1976, ISBN 3-548-03273-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hitler-Prozess&amp;rft.au=Joachim+C.+Fest&amp;rft.btitle=Hitler&amp;rft.date=1976&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3548032737&amp;rft.place=Frankfurt+a.+M&amp;rft.pub=Ullstein&amp;rft.volume=Band+1%3A+Der+Aufstieg" style="display:none">&nbsp;</span></span>
<ol class="mw-subreference-list"><li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 276</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 275</span>
</li>
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<li><span class="mw-cite-backlink">↑ </span> <span class="reference-text">John Dornberg: <cite style="font-style:italic">Der Hitlerputsch – 9. November 1923</cite>. 2. durchgesehene Ausgabe. Langen Müller, 1988, ISBN 3-7844-2713-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hitler-Prozess&amp;rft.au=John+Dornberg&amp;rft.btitle=Der+Hitlerputsch+-+9.+November+1923&amp;rft.date=1988&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3784427138&amp;rft.pub=Langen+M%C3%BCller&amp;rft.volume=2.+durchgesehene+Ausgabe" style="display:none">&nbsp;</span></span>
<ol class="mw-subreference-list"><li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-9">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">S. 359</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 360</span>
</li>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Gruchmann (Bearb.): <i>Der Hitler-Prozess 1924: Wortlaut der Hauptverhandlung vor dem Volksgericht München</i>, Teil 1, S. 365; auch Ders.: <i>Justiz im Dritten Reich</i>, 2001, S. 42 („bei der Urteilsberatung und dem Schuldausspruch und der Verhängung der Mindeststrafe gegen Hitler und die drei anderen Haupttäter nur unter der Bedingung zugestimmt, dass diesen eine Bewährungsfrist bestimmt in Aussicht gestellt werde.“).</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://andreas-stenglein.de/veroeffentlichungen/hintergruende/ludwig-stenglein-anklaeger-im-hitler-prozess-1924/">Andreas Stenglein: <i>Der Hitler-Prozess 1924. Ludwig Stenglein, Ankläger im Hitler-Prozess 1924, und Hans Ehard, seine rechte Hand.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Ein Digitalisat einer beglaubigten Abschrift des Urteils vom 23. April 1924 aus den Akten der Münchener Polizeidirektion ist auf der Website des <a href="Staatsarchiv_M%C3%BCnchen" title="Staatsarchiv München">Staatsarchivs München</a> einsehbar: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dfg-viewer.de/show/cache.off?tx_dlf%5Bpage%5D=254&amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fcd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9&amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;cHash=7c9696b6d5eaaabea05122a908aeee3e">Digitalisat des Urteils vom 23. April 1924</a></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Angela Hermann: <i>Der Weg in den Krieg 1938/39&nbsp;: Quellenkritische Studien zu den Tagebüchern von Joseph Goebbels.</i> 2011, S. 345.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Karl-Ulrich Gelberg: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44365"><i>Anonym (= Wilhelm Hoegner): Hitler und Kahr. Die bayerischen Napoleonsgrößen von 1923, 1928.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_Bayerns" title="Historisches Lexikon Bayerns">Historisches Lexikon Bayerns</a>.</i> 18.&nbsp;März 2011,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25.&nbsp;Februar 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHitler-Prozess&amp;rft.title=Anonym+%28%26%2361%3B+Wilhelm+Hoegner%29%3A+Hitler+und+Kahr.+Die+bayerischen+Napoleonsgr%C3%B6%C3%9Fen+von+1923%2C+1928&amp;rft.description=Anonym+%28%26%2361%3B+Wilhelm+Hoegner%29%3A+Hitler+und+Kahr.+Die+bayerischen+Napoleonsgr%C3%B6%C3%9Fen+von+1923%2C+1928&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.historisches-lexikon-bayerns.de%2Fartikel%2Fartikel_44365&amp;rft.creator=Karl-Ulrich+Gelberg&amp;rft.date=2011-03-18">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Niess" title="Wolfgang Niess">Wolfgang Niess</a>: <i>Der Hitlerputsch 1923. Geschichte eines Hochverrats.</i> C.H. Beck, München 2023, S. 11 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter von Cube: <i>Bayern nach 1918.</i> In: <i>Unbekanntes Bayern. Bilder aus der Bayerischen Geschichte.</i> München 1963, Nachdruck 1976, S. 254.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernt Engelmann: <i>Einig gegen Recht und Freiheit. Deutsches Anti-Geschichtsbuch.</i> 2. Teil, Fischer Taschenbuch-Verlag, 1977, S. 94.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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